Vakuum-Röhrenkollektor contra Flachkollektor

Bruttoertrag nach ISO

Der Bruttowärmeertrag nach ISO 9806 bedeutet die Wärmeaufnahme zwischen Kollektoreingang und Kollektorausgang der bei einer bestimmten Bestrahlung gemessen wird. Die Abzüge bzw. Verluste einer Kollektoranlage sind z.B. u.a. Rohrleitungsverluste, hydraulische Einbindung, vorhandener Speicher und das regeltechnische Management.

Die max. Sonneneinstrahlung in unserer Region beträgt ca. 1000 Watt/m² (glasklarer Sonnentag). Gerade bei geringer Strahlung zeigen sich daher die Leistungsunterschiede in aller Deutlichkeit.

Unter gleichen Bedingungen gemessen ist der CPC-Kollektor von PARADIGMA der derzeit leistungsstärkste mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund, daß der CPC-Spiegel auch ungünstigere Dach- Ausrichtungen fast eliminiert.


Vakuum-Röhrenkollektor contra Flachkollektor

Statt Leistungen bei optimalen Bedingungen ist für uns wichtig, wie ein Kollektor mit “normalen” Einstrahlungswerten (300 – 600 Watt) umgeht. Denn diese Bedingungen treffen wir zu mehr als 70% des Jahres an.
Hier zeigen sich die Stärken und Schwächen eines Kollektors, z.B. auch die Überlegenheit einer guten Vakuumröhre. Je niedriger die Einstrahlung, je größer werden die Leistungsdifferenzen zwischen einem Flachkollektor und einer Vakuum-Röhre.

Der neue CPC-Kollektor von PARADIGMA erreicht bei Einstrahlungsverhältnissen wie sie beispielsweise im Dezember vorhanden sind, etwa die 3-fache Leistung eines durchschnittlichen, schwarz-chrombeschichteten Flachkollektors. Bei optimaler Einstrahlung hingegen (glasklarer Julitag) ist die Leistungsverbesserung gering. Zu berücksichtigen gilt es auch, daß leistungsstarke Vakuum-Kollektoren bei diffuser Einstrahlung überhaupt noch brauchbare Wärmemengen, z.B. > 50°C abgeben, während z.B. ca. 30°C bei gleichen Bedingungen von Flachkollektoren kaum verwendbar sind.


Orientierung

Genau so wichtig, wie der Kollektor selbst, ist das Umfeld. Für die effektive Leistung einer Solaranlage müssen folgende Faktoren optimal ausgebildet sein:
-Isolation der Solarleitungen
-ein wirkungsvoller Speicher nach dem Schichtungsladeprinzip und einer Heizungsanbindung
-ein optimiertes regeltechnisches Management
-sowie die Einbindung in die Heizungsregelung.



Leistungsunterschied

Solarstrahlung: 400W/m²; Außentemperatur: 0°C